Erste Schulwoche

Hey ihr,

ich bin wieder da. Sorry, dass ich euch erst jetzt von meinen letzten Tagen und meiner ersten Schulwoche erzählen kann, aber ich habe hier momentan ziemlich schlechtes Wlan und hatte andauernd etwas zu tun. Ein paar Freunde und meine Familie warten schon sehnsüchtig auf meinen Blogpost über die Schule, deshalb fang ich mal an.

Die letzten Ferientage bevor die Schule anfing, war ich ein wenig shoppen mit Freunden, die aber auf eine andere Schule gehen, im Maroochydore Sunshine Plaza, der Treffpunkt aller Schüler und auch aller Austauschschüler, weil es hier einfach alles gibt, was man braucht. Und ich habe einen Strandspaziergang zusammen mit meiner Gastmutter und meiner italienischen Gastschwester gemacht, denn das Wetter hier ist einfach mega schön obwohl wir hier Winter haben. Es ist teilweise sogar wärmer als momentan im Sommer in Deutschland.

Am Montag, den 10.07, war es dann soweit und ich hatte meinen ersten Schultag. Zusammen mit meinen Gastgeschwistern bin ich mit dem Schulbus zur Schule gefahren, wo wir sofort herzlich von 2 Mädchen empfangen wurden, die uns zu dem richtigen Raum geführt haben. Dort wurden alle Austauschschüler begrüßt und ich war erstmal geschockt wie viele wir dieses Jahr sind. Wir sind 21 Italiener, 6 Deutsche und Einzelne aus Amerika, Brasilien, Japan und Belgien. Dass wir so viele Italiener sind, hat auch dazu geführt, dass alle so gut wie nur Italienisch geredet haben, aber das ist ja deren Sache haha… Es ist nämlich immer noch so, wobei Einzelne jetzt schon Englisch miteinander reden. Am ersten Schultag haben wir eigentlich nur organisatorische Dinge besprochen, unsere Schuluniform bekommen (Fotos folgen dann im nächsten Beitrag), Spiele gespielt, unseren Stundenplan bekommen bzw. geändert, geredet, neue Leute kennengelernt, eine Schultour bekommen (die Schule ist so groß bzw. viele verschiedene Gebäude und komplett anders als in Deutschland aufgebaut, aber dazu werde ich nochmal in einem anderen Post kommen) und gegessen. Ich liebe Tim Tams jetzt schon, eine typisch australische Süßigkeit. Sooo lecker!

Mein Stundenplan:

  1. Maths B (Mathe halt…)
  2. English
  3. Hospitality (Man lernt etwas über Essen und Getränke und bereitet diese auch selber zu)
  4. Early Childhood (Wie können Kinder ihre eigene Persönlichkeit entwickeln und wie werden sie kreativ?)
  5. Dance in Practice (Mein absolutes Lieblingsfach, wir tanzen und haben Theorie, derzeit haben wir Contemporary Dance)
  6. Recreational Studies (Allesmögliche über Sport in Theorie und Praxis, im Moment haben wir Fitness und erstellen unseren persönlichen Fitnessplan, den wir dann über 3-4 Wochen machen müssen. Anstrengend aber mega interessant!)

Hier startet Schule immer um 8:20 und endet um 14:50 und wir haben 2 Pausen. Im Großen und Ganzen bin ich echt glücklich mit meinen Fächern und Schule macht hier echt Spaß. Dass ich das mal sagen werde, kaum zu Glauben haha, aber es ist wirklich wahr. Am Dienstag hatte ich dann bereits ein paar Stunden Unterricht und hab schon ein paar Leute kennengelernt. Es ist zwar ein bisschen schwierig sich mit den Australiern anzufreunden, weil die meisten hier in ihrer Freizeit entweder lernen müssen oder einen Nebenjob haben, aber mich haben schon am ersten Tag ein paar Leute gefragt ob ich Lunch mit ihnen haben will, so lieb. Die meisten Leute sind echt offen und nett und helfen einem immer weiter. Auch zu den Lehrern hat man hier eine viel freundschaftlichere Beziehung als in Deutschland und redet über alle möglichen Sachen, es ist einfach alles viel lockerer. Eben der laid-back Lifestyle der Australier! Dann kam Mittwoch und da haben wir 11. Klässler immer frei und verbringen die meiste Zeit am Strand mit den Anderen. Mein absoluter Lieblingstag und ich bin dafür, dass es sowas auch in Deutschland geben sollte.

Den Rest der Woche hatte ich ganz normal Unterricht und am Donnerstag war Volleyball Training, aber ich glaube nicht, dass ich damit weitermachen werde, weil wir einfach zu viele sind, es blöde Trainingszeiten sind und das Team eh nur aus den Besten besteht. Aber dafür werde ich zusammen mit meiner Gastmutter zu Yoga gehen, mal schauen wie das so wird, aber ist bestimmt ganz lustig. Dann am Samstag war ich mit anderen Internationals (welche die schon länger hier sind und wir Neuen) und Jordan in Brisbane bei einem Foodfestival. Jordan ist Australier und hat eine Freundin aus Deutschland, die aber leider vor ein paar Wochen zurück nach Hause musste. Er ist mega nett und ist Teil unserer Austauschschülergruppe. In Brisbane war es echt mega schön und das Essen war auch sehr gut. Ich hatte einen Burger und danach noch leckere Erdbeeren. Nach dem Essen waren wir noch ein bisschen in der Stadt bummeln und im botanischen Garten. Am Abend habe ich dann noch mit meinen Mädels aus Deutschland geskypt und es hat erstaunlich gut geklappt, war schön mal wieder ein bisschen zu quatschen und auf den neuesten Stand gebracht zu werden.

Am Sonntag hatte meine Gastschwester ein Volleyballgame, deshalb habe ich mich mit meiner japanischen Freundin Hiroko getroffen und wir waren mexikanisch essen und haben ein paar Sachen eingekauft. Sie ist hier schon seit Januar und wir verstehen uns sehr gut. Ihre Gastfamilie will mich nächsten Monat auch mit zum Kayaking mitnehmen, voll lieb und wir freuen uns schon.

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Jetzt ist schon Mittwoch in der zweiten Woche und wir waren heute mal wieder am Strand, haben Volleyball gespielt und Fish and Chips gegessen.

Nächsten Montag habe ich dann meine erste Surfstunde und mal schauen, was ich sonst noch so machen werde. Ich melde mich dann wieder in so 2 Wochen. Ach übrigens, an alle meine Freunde und Familie, die meine Musikplaylist erstellt haben: Ich höre die Lieder wirklich jeden Tag, wenn ich mit dem Bus zur Schule fahre und ich freue mich immer riesig. Ich vermiss euch ganz doll und hab euch lieb. Fühlt euch gedrückt!

Liebe Grüße aus Down Under

Lisa

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Flug und die ersten Tage

Hi aus Oz,

ich bin jetzt seit etwa 4 Tagen in Down Under und lebe mich von Tag zu Tag besser ein, aber ich fang mal bei dem Flug an.

Am Montag, dem 03.07, ging es für mich los auf die große Reise ans andere Ende der Welt und es hieß Abschied von meinem Zuhause und meinen Eltern zu nehmen und ich muss zugeben, dass ich echt stolz auf mich bin, denn ich habe keine einzige Träne vergossen wie anfangs erwartet. Nach dem Sicherheitscheck haben wir uns noch das letzte Mal zugewinkt und dann ging es für mich auf die Suche nach dem richtigen Gate, doch auch das hat super funktioniert. Ich hab mir voll den Stress gemacht, weil ich Angst hatte zu spät dran zu sein, aber im Endeffekt hatte das Flugzeug sogar Verspätung. Einen kurzen Moment lang, hatte ich schon Angst am falschen Gate zu stehen, aber das war ja zum Glück nicht der Fall. Im Flieger hatte ich einen echt netten Sitznachbarn, er hat zwar ein wenig gestunken haha, aber er war echt lieb. Er war auch auf dem Weg nach Australien um dort seine Tochter zu besuchen, die ausgewandert ist und es sollte das erste Treffen nach 3 Jahren sein. So süß. Wir haben dann auch was zum Essen bekommen und zwar Chicken mit Reis und Cheesecake. Ich fand das Flugzeugessen eigentlich gar nicht so schlimm. Der erste Flug nach Abu Dhabi ging 6 Stunden und in dieser Zeit habe ich mich mit dem Mann unterhalten, Filme angeschaut, Musik gehört und natürlich mein Abschiedsbuch gelesen. Dabei musste ich ein paar Pausen machen um nicht das Weinen anzufangen, denn es ist einfach wunderschön geworden und in jedem Eintrag steckt so viel Liebe. Ein paar einzelne Tränen sind dennoch geflossen, die konnte ich einfach nicht mehr aufhalten. Danke an Alle für diese wunderschönen Erinnerungen, die ihr mir mit auf dem Weg gegeben habt. Ich hab euch alle ganz doll lieb und vermisse euch. Die zeit ging ziemlich schnell vorbei und ich war auf einmal schon in Abu Dhabi. Zusammen mit meinem ersten Flugpartner ging es dann durch eine weitere Sicherheitskontrolle und es ging dort so stressig zu. Ich war mal wieder total langsam und lahmarschig, das hat den Kontrolleuren glaub nicht so gut gefallen, aber so schnell wie die waren, konnte ich gar nicht meine Sachen aus- und einpacken. Selber Schuld. Zusammen haben wir dann das nächste Gate gesucht, denn der Mann musste ja auch nach Brisbane. Eine große Hilfe war er aber nicht, denn er kannte sich genauso wenig wie ich aus. Wir haben aber alles gefunden und waren sogar die Ersten beim Boarding. Auf dem Weg durch den ganzen Flughafen konnte ich auch ein wenig den tollen Flughafen bestaunen, der echt ziemlich modern und groß ist. Auf meinem 14-stündigen Nachtflug hatte ich dann eine andere Sitznachbarin, Viktoria, eine Englisch und Sportlehrerin. Ich hatte übrigens beide Male einen Fensterplatz. Auch mit ihr kam ich sehr gut klar und wir haben viel geredet, sie hat mir immer weitergeholfen bei irgendwelchen Fragen und am Ende haben wir auch unsere Nummern ausgetauscht. Sie war schon mehrmals in Australien und auch sonst ist sie viel um die Welt gekommen, 1 Jahr war sie während ihres Studiums in Down Under und vor ein paar Jahren nochmal auf einer kleinen Insel bei Australien mit nur 400 Einwohnern. Neben Australien war sie auch schon in Kanada, USA und vielen Ländern mehr. Ihre ganze Lebensgeschichte hat mich mega fasziniert und wir hatten unseren Spaß. Auf diesem Flug gab es dann schon wieder Essen und ratet mal was? Ja genau, Chicken! Ich hab dein ein paar Filme angeschaut, Musik gehört und irgendwann bin ich auch mal eingeschlafen, obwohl man das nicht wirklich Schlafen nennen kann. Am Morgen gab es dann wieder Essen und mein Frühstück bestand mal wieder aus Chicken. Glaubt mir, ich kann jetzt erstmal kein Chicken mehr sehen… Wir hatten fast 1 Stunde Verspätung, aber warum hab ich auch nicht wirklich verstanden. Naja, nach diesem Flug bin ich dann endlich am anderen Ende der Welt angekommen und ich habe alles gut überstanden. Ein bisschen Jetlag habe ich immer noch, aber das wird auch schon immer besser. Am Flughafen in Brisbane musste ich dann nochmal durch eine Passkontrolle und weil ich nichts deklarieren musste konnte ich gleich zu dem „sniffing dog“ gehen, der kontrolliert hat ob ich auch wirklich keine illegalen Gegenstände oder Produkte einführe. In diesem Moment kam ich mir wirklich vor wie so ein Verbrecher. Dann war ich endlich angekommen und wurde von meiner Gastmutter Annemieke und ihrem neuen Partner David herzlich begrüßt und umarmt. Sie sind echt total lieb und wir haben uns den ganzen Heimweg lang unterhalten, über 1 Stunde. Es gab noch einen kleinen Stopp bei McDonalds, weil Annemieke Hunger hatte und schon bald bin ich in meinem Zuhause für die nächsten 10 Monate angekommen. Es war ja schon Abends, deshalb habe ich nur alle begrüßt, mir wurde das Haus und mein Zimmer gezeigt, ich habe ausgepackt, geduscht und bin dann ziemlich schnell ins Bett gegangen. Mein erster Eindruck war, dass echt alle total nett und offenherzig sind und trotzdem sind ein paar Tränen gekullert, als ich so ganz alleine in meinem Zimmer saß und über alles nachgedacht habe. Aber auch diese Phase ist wieder vorbei. Natürlich ist es nicht einfach am Anfang, denn alles ist noch neu und ungewohnt, aber das wird von Tag zu Tag besser und man fängt an sich einzuleben. Alles vollkommen normal, so habe ich auch versucht mich zu beruhigen und es hat funktioniert, denn mittlerweile geht es mir echt gut. Hier in meiner Familie ist alles locker, ich darf viel unternehmen und es gibt nur ein paar wenige Regeln. Die ersten Tage waren noch nicht so spannend, lag vielleicht auch an meinem Jetlag. Am ersten Tag habe ich mit Brea und ihrer Freundin eine Serie geschaut und wir haben Monopoly gespielt. Ich verbringe auch sehr viel Zeit auf der Veranda, denn sie ist einfach so wunderschön und gemütlich. Annemieke hat mir ein wenig Palmwoods gezeigt, wir waren beim Poolman und sonst reden wir sehr viel miteinander. Ein großer Unterschied zu Deutschland ist auf jeden Fall, dass hier jeder so sein eigenes Leben lebt und man viel draußen mit seinen Freunden unternimmt. Jeder frühstückt alleine, jeder isst wann er Hunger hat und auch Abends ist nicht immer jeder da. Das hat es am Anfang am Schwersten gemacht, aber bereits jetzt ist es schon vollkommen normal für mich geworden. Es ist halt eine andere Kultur, aber das ist einem ja schon vorher bewusst. Aber ich bin mir sicher, dass wir eine tolle Zeit miteinander haben werden. Heute ist auch meine italienische Gastschwester angereist und wir verstehen uns schon jetzt richtig gut. Sie kennt schon ein paar andere aus ihrer italienischen Gruppe, die sie mir dann vorstellen wird. Wir haben heute auch ganz viel geredet und es ist schon ganz cool jemanden zu haben, der dieselbe Gefühlsachterbahn wie ich auch durchfahren muss, auch wenn sie nur 3 Monate bleibt. Morgen gehen wir dann ins Shopping Plaza um noch ein paar Sachen zu besorgen bevor ich dann am Montag meinen ersten Schultag habe. Ich freue mich schon sehr. Ich lass von mir hören.

Bis bald

Lisa

Abschiedsparty

 

Hier bin ich schon wieder,

und zwar möchte ich euch noch von einem meiner Höhepunkte bevor es nach Australien ging, erzählen, meiner Abschiedsparty. Das Besondere und Schöne daran war, dass ich rein gar nichts davon wusste und auch überhaupt nicht damit gerechnet hätte. Meine Klasse und Familie sind echt die Besten.

Es war Freitag, 23.06.17, und ich war das letzte Mal im Tanztraining mit Selina und hatte vor danach mit ein paar Freunden wegzugehen, es war schon wirklich alles geplant. Doch daraus wurde nichts… Als ich total gestresst nach Hause kam und schon halb unter der Dusche stand, meinte meine Mama, dass ich mal mitkommen soll. Sie verband mir die Augen und hat mich Richtung Garten geführt. Bis dahin habe ich wirklich immer noch nicht damit gerechnet, was mich dann erwartet hat. Meine Augen wurden geöffnet und meine gesamte Klasse stand vor mir. Keine 2 Sekunden hat es gebraucht bis ich das Weinen angefangen habe, aber natürlich vor Freude. Ich war einfach so überwältigt, was meine Freunde da auf die Beine gestellt haben und bin allen echt mega dankbar. Natürlich auch den besten Eltern der Welt, dank denen ich jetzt gerade am Ende der Welt sitze und das Leben in Down Under mitleben und erfahren darf. Und ich fühl mich schon jetzt richtig wohl, weil die Leute alle einfach laid-back und locker drauf sind. Geplant war ein wunderschöner Grillabend, mit allem, was das das Herz begehrt und super leckeren Salaten, die jeder von zuhause mitgebracht hat. Was darf natürlich auch nicht fehlen? Ja genau, Musik und Bier-Pong, wir haben das Ganze aber mit Weißweinschorle gespielt. Es war echt mega lustig und es war echt eine wunderschöne Überraschung. Wenn ihr das liest, ich hab euch ganz doll lieb und vermisse euch alle echt sehr. Danach wurde getanzt, Gitarre gespielt, gesungen, geredet und einfach relaxed. Sobald es dunkel wurde, haben wir auch die Kerzen und Fackeln angezündet, es uns gemütlich gemacht und Nachtisch gegessen mit leckerem Tiramisu, Muffins und einem superleckeren und künstlerischen Australienkuchen von Juanita. Danke. Danke an Alle für die tolle Überraschung, ich hab mich wirklich riesig gefreut. bei mir ist es jetzt Abends und die australische Tierwelt meldet sich. Ich komme mir echt vor wie im Paradies mit den ganzen Palmen, dem tollen Wetter und den ganzen Tieren.

Ich melde mich bald wieder und erzähle euch wie der Flug war und ob ich gut angekommen bin.

Bis dann

Lisa

 

Gastfamilie 

Hey,

Ich wollte euch noch ein wenig über meine Gastfamilie in Australien erzählen, bei der ich jetzt seit gestern bin. Meine Familie besteht aus 1 Mutter (Annemieke), 1 Schwester (Brea) und 2 Brüdern (Mitch und Lachlan) und 1 Gastschwester aus Italien (Teresa). Die Eltern sind getrennt, aber Annemieke hat einen neuen Partner, David, und er ist echt super cool, nur sein australischer Slang ist ziemlich stark haha. Lachlan ist schon 18 und geht jetzt zur Universität in Brisbane, aber in den Ferien kommt er oft zu Besuch. Mein anderer Gastbruder ist 16 und geht auf dieselbe High School wie ich, genauso wie Brea. Brea ist 14 und macht sehr viel Sport, wie auch die ganze Familie. Sie hat sehr viele Fußball- und Volleyball Competitions und macht auch noch ein bisschen Leichtathletik. Die Jungs gehen regelmäßig ins Fitnessstudio. Wir wohnen in Palmwoods, einem kleinen Dorf, 20 Minuten von Nambour entfernt, in einem zweistöckigen Holzhaus. Das Haus ist echt riesig, hat eine große Veranda, wo auch regelmäßig gegrillt wird und einen großen Pool, der in echt noch größer als auf den Fotos ist. Als ich gestern Abend angekommen bin, war ich erstmal ziemlich überwältigt. Teresa kommt am Freitag an, aber sie bleibt nur 3 Monate und jeder von uns hat ein eigenes Zimmer und wir Mädels teilen uns ein Badezimmer. Wir leben auf einer Farm mit einem riesengroßen Grundstück und wir haben viele Hühner und einen supersüßen Hund, Bruno. Er hat mich gleich voller Freude empfangen. Alle sind echt total lieb und haben mich schon super aufgenommen, es ist nur alles noch ein bisschen komisch, weil das Familienleben hier in Down Under doch ein bisschen anders verläuft als in Deutschland. Ich fühl mich aber schon wohl und die nächsten Tage werden sicher spannender, weil meine Gastfamilie noch ein paar Ausflüge geplant hat, bevor am Montag die Schule für mich startet. Annemieke hat gerade auch Ferien, denn sie hat ein Child Care Business und ist sowas wie eine Tagesmutter und kann echt gut mit Kindern. Sie ist total locker und lieb und außer ein paar wenigen Regeln, darf ich echt viel unternehmen und darf mich wie zuhause fühlen. Ich freue mich schon auf die nächste Zeit und mal schauen wie sich das so entwickelt.

 

 

 

See ya

Lisa